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Lycra stellt Elastan aus Mais her



In Kooperation mir dem Unternehmen Qore stellte The Lycra Company dieser Tage eine umwälzende Neuerung vor: Gemeinsam können die beiden Faserhersteller große Mengen an Elastan erzeugen - und zwar ausschließlich biologisch. Dabei ist Qira® der Hauptbestandteil, eine Chemikalie genannt 1,4-Butandiol (BDO), die branchenübergreifend verwendet werden kann. Es wird von der Firma Qore eingebracht. Die ist wiederum ein Joint Venture von Cargill und dem Helm Konzern, letzterer stammt aus Hamburg und ist unter anderem im internationalen Marketing von Chemikalien engagiert. Mit dem neuen Elastan sollen zukünftig über 70 Prozent der Lycra-Fasern aus jährlich erneuerbaren Rohstoffen gewonnen werden. „Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsziele haben wir uns verpflichtet, Produkte zu liefern, die eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft unterstützen und gleichzeitig unseren Kunden aus der Bekleidungs- und Hygieneindustrie helfen, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern“, sagt Julien Born, CEO The Lycra Company. „Wir freuen uns ganz besonders über die Zusammenarbeit mit Qore®, einem Unternehmen, das unsere Vision von innovativen, nachhaltigen Lösungen teilt. Dessen Expertise bei der Durchführung von Fermentierungsprozessen und dem Verständnis der chemischen Wertschöpfungsketten machen Qore® zum idealen Partner für die Entwicklung einer biologisch hergestellten Lycra-Faser in kommerziellem Umfang.“ Die erste Generation der erneuerbaren Lycra-Faser soll aus Industriemais aus Iowa erzeugt werden, direkt an der bisher noch im Bau befindlichen Produktionsstätte. Ab 2024 soll es dort richtig losgehen, auch der Produktionsstandort Tuas in Singapur soll die Faser produzieren.





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