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Lenzing stellt auch in China auf Ökostrom um



Dass Unternehmen in Zeiten explodierender Energiepreise dennoch weiter den Weg zur nachhaltigen Produktion gehen, verdient Respekt. Faserhersteller Lenzing verkündete in dieser Woche, dass auch am chinesischen Standort Nanjing nun schrittweise auf grünen Strom umgestellt werde. 2019 setzte sich die Unternehmensgruppe das Ziel, die CO2-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent zu reduzieren, bis 2050 möchte Lenzing komplett klimaneutral arbeiten. Außerdem will der Faserhersteller seinen chinesischen Produktionsstandort von der Produktion von Standardviscose auf 35.000 Tonnen Modalfasern der Marke Tencel umstellen. „Die Nachfrage nach unseren holzbasierten, biologisch abbaubaren Spezialfasern nimmt stetig zu. Vor allem in Asien sehen wir ein enormes Wachstumspotenzial. Mit den Investitionen in China und auch an anderen Lenzing Standorten weltweit können wir diese wachsende Nachfrage in Zukunft besser bedienen. Gleichzeitig marschieren wir weiter zielstrebig in Richtung einer CO2-freien Zukunft und hin zu einem Champion der Kreislaufwirtschaft“, so Robert van de Kerkhof, Chief Commercial Officer Fiber bei Lenzing. Das Ziel, bis 2024 mehr als 75 Prozent des Faserumsatzes aus dem Geschäft mit holzbasierten, biologisch abbaubaren Spezialfasern der Marken Tencel, Lenzing Ecovero und Veocel zu erzielen, wird Lenzing wohl schon in diesem Jahr erreichen.



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