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Lenzing-Faser baut sich in 30 Tagen restlos ab



Einen weiteren wissenschaftlichen Beleg dafür, dass sich Lenzing-Fasern am Ende Ihres Lebenszyklus im Ozean biologisch abbauen hat das Unternehmen nun vom Forschungsinstituts Scripps Institution of Oceanography (SIO) der University of California, San Diego bekommen. Schon 2021 hatte die renommierte Forschungseinrichtung bestätigt, dass die Lyocell-Fasern von Lenzing an der Meeresoberfläche in kürzester Zeit komplett abgebaut wurden. Nun wurde das Ergebnis bestätigt und zudem bewiesen, dass die Fasern sich auch am Meeresboden abbauen. "Unser Ziel ist es, ein breites Bewusstsein für die großen Herausforderungen wie die der Plastikverschmutzung zu schaffen und vor allem eine wirklich nachhaltige Alternative zu erdölbasierten Fasern anzubieten“, sagt Michaela Kogler, Project Manager Research & Breakthrough Innovation. „Zudem ist es wichtig, ein Verständnis für Bioabbaubarkeit zu schaffen, denn nicht alles, was als „bio“ betitelt wird, ist auch wirklich kompostier- und biologisch abbaubar." Die Untersuchung erfolgte unter verschiedenen realen Bedingungen im Ozean und unter kontrollierten in Aquarien. Die Ergebnisse dieser Versuchsreihe sind eindeutig: Während sich die holzbasierten Cellulosefasern bereits innerhalb von 30 Tagen sowohl auf der Meeresoberfläche als auch auf dem Meeresgrund vollständig biologisch abgebaut haben, verzeichneten die getesteten, erdölbasierten Fasern auch nach über 200 Tagen praktisch keine Veränderung.



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