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HDE: Einzelhandel stellt sich gegen Antisemitismus

Aktualisiert: 14. Nov. 2023


Der Handelsverband Deutschland ruft den Einzelhandel dazu auf, Zeichen gegen den wachsenden Antisemitismus zu setzen. HDE-Präsident Alexander von Preen bekannte sich am 9. November bei der Umbenennung des Berliner Joachimsthaler Platzes in Grünfeld Ecke zu Ehren der jüdischen Anwohner des Platzes zu historischer Verantwortung und verurteilte jeglichen Antisemitismus. „Der deutsche Einzelhandel und mit ihm der HDE hat sich den großen Umbrüchen und Herausforderungen immer wieder aufs Neue gestellt. Mit ihrer Wandlungsfähigkeit und dem Mut zur Veränderung hat die Branche eine einzigartige Erfolgsgeschichte geschrieben. Aber diese Wandlungsfähigkeit macht uns nicht geschichtsvergessen, ganz im Gegenteil, wir wissen, wo wir herkommen.“


Der HDE ist mit der Geschichte jüdischer Kaufmannstradition und der Warenhäuser insbesondere in Berlin historisch eng verwoben. So war es die Familie Tietz, die den Verband Deutscher Waren- und Kaufhäuser (VDWK) im Jahr 1903 gründete. „Der 9. November ist ein schmerzlicher Erinnerungstag an die Reichsprogromnacht, einen dramatischen Wendepunkt unserer Geschichte. Dieses Mal schmerzt die Erinnerung noch mehr, denn wir müssen entsetzt feststellen, dass der Antisemitismus in der Mitte unserer Gesellschaft seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober mit einer erschreckenden Dynamik wächst“, sagte von Preen. „Nie wieder ist jetzt: Der HDE und seine Mitglieder verurteilen jeglichen Antisemitismus in Deutschland. Wir bekennen uns zu unserer Verantwortung.“



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